Pflegezusatzversicherungen gewinnen an Bedeutung

Die Lebenserwartung steigt immer weiter und deshalb ist es ganz wichtig, für das Alter gut vorzusorgen. Die gesetzliche Pflegeversicherung kann durch eine Zusatzpolice ergänzt werden, welche dann die entstehenden Kosten im Ernstfall absichert. Diese Form der Vorsorge sollte allerdings schon frühzeitig, bestenfalls bis zum vierzigsten Lebensjahr, einrichten. Grund dafür ist die Tatsache, dass der Schutz mit zunehmenden Lebensalter immer teurer wird.

Meistens denken die Kinder allerdings erst daran, wenn die Mutter oder der Vater pflegebedürftig werden. Sehr viele Menschen haben schon solche eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, egal ob es über die gesetzliche oder private Krankenkasse geht. Es hilft auf jeden Fall die Lücke zur Pflichtversicherung zu schließen. Viele Menschen werden zwar erst mit über siebzig Jahren pflegebedürftig, aber mit der Vorsorge sollte unbedingt früh angefangen werden, da auch hier der Grundsatz gilt: Ein brennendes Haus kann man nicht mehr versichern.

Es gibt drei Varianten in den Pflegezusatzversicherungen
Zum einen gibt es ein Pflegetagegeld oder eine Pflegerente und zum anderen wird der Pflegekostentarif angeboten. Dem Pflegebedürftigen wird bei einer Pflegetagegeldversicherung die vereinbarte Summe ausgezahlt und kann darüber frei verfügen. Für Pflegekosten, welche nachgewiesen werden, zahlt in erster Linie die Pflegekostenversicherung, somit kann der Versicherte mit dem Geld persönlich nichts anfangen. Da aber viele Kunden freie Entscheidungen haben möchten, fällt die Wahl auf die Pflegetagegeldversicherung oder aber auf die Pflegerentenversicherung, die vom Prinzip einer Rentenversicherung ähnelt.

Die Entscheidungsfreiheit, verschiedene Vorsorgemodelle für den Pflegefall zu nutzen, ist wichtig. Für verschiedene Altersklassen und Versorgungspräferenzen, gibt es unterschiedlich vorteilhafte Versorgungskonzepte. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, einen individuellen Vergleich anzustellen, um somit eine adäquate Lösung zu finden.

Den Vertrag erhält nur ein gesunder Mensch
Bei Abschluss eines solchen Vertrages sollten Interessierte unbedingt auf das Kleingedruckte achten. Ein Vertrag kommt nur zustande, wenn die Fragen des Gesundheitszustandes ordentlich und der Wahrheit entsprechend beantwortet werden. Wer an dieser Stelle nicht die Wahrheit sagt, riskiert unter Umständen seinen Versicherungsschutz. Sollte einmal aufgrund von unwahren Angaben eine Versicherung den Antrag ablehnen, wird es zudem schwierig bei anderen Gesellschaften einen Versicherungsschutz zu genießen, da alle Versicherer untereinander vernetzt sind und dann ein Ausschlussvermerk zur eigenen Person besteht.

Mehr Informationen finden sich auch unter: www.viror.de/welche-vermogensabsicherung-verspricht-einem-die-pflegeversicherung/

Filed under: Versicherung | Posted on November 14th, 2011 by admin

4 Responses to “Pflegezusatzversicherungen gewinnen an Bedeutung”

  1. Lorraine Addair Says:

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  2. Private Zahnzusatzversicherung – das Angebot ist qualitativ besser geworden | MyFinz.de Says:

    [...] Bereiche die Leistungen der privaten Versicherungswirtschaft in Anspruch nimmt. Gängige und sinnvolle Zusatzangebote sind eine private Zusatzversicherung für die Unterbringung im Krankenhaus mit Chefartwahl sowie [...]

  3. versicherungen Says:

    Ich spreche leiber persönlich mit meinem Makler als mit einem Computer!

  4. Pflegestufe 3 Says:

    Ist Pflegetagegeld wirklich immer günstiger als eine Pflegekosten Versicherung?

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